Digitalisierung beeinflusst den Behandlungsalltag


In dem Artikel der Ärztezeitung vom 14.12.2015 wird über die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen berichtet. Der Innovationsexperte Thorsten Rehder prognostiziert die digitale Transformation des Gesundheitswesens, welcher nach seiner Ansicht einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffe.

Auf der Grundlage, dass das Internet bzw. „Dr. Google“ zunehmend häufig vor oder auch nach einem Arztbesuch konsultiert wird argumentiert Rehder , dass Experten zwar in Zukunft noch wichtig seien, sie aber nicht mehr an erster Stelle stünden.

Laut der Ärztezeitung werde „künftig  nicht mehr die Kausalität, sondern die Korrelation von Daten das Handeln in der Medizin bestimmen, erklärte Rehder mit Hinweis auf die Schauspielerin Angelina Jolie. Die Schauspielerin sei behandelt worden, weil alle ihre Daten darauf hinwiesen, dass sie an Brustkrebs erkranken werde. “Wir werden handeln, bevor wir handeln müssen”, sagte Rehder. Statt Symptombekämpfung werde künftig eine proaktive Gesundheitsversorgung im Vordergrund stehen.“

Gesundheitsförderung und Prävention stehen demnach auch im Sinne der Digitalisierung. Weiterhin werde dadurch möglich gemacht, telemedizinische Leistungen auch außerhalb von Kliniken und Praxen zu nutzen und zusätzlich Organisation und Verwaltung, wie zum Beispiel Online-Terminbuchung und die Nutzung von Videosprechstunden zu vereinfachen.

 

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/article/901428/telemedizin-co-digitalisierung-bestimmt-bald-behandlungsalltag.html