Drei von vier Patienten nutzen den freien Gesundheitsmarkt


Ein  kürzlich veröffentlichter Artikel der Ärztezeitung vom 11.02.2015 fasst eine Studie der Techniker Krankenkasse zusammen, die ganz das Meinungsbild der ÄGGP bestätigt.

Patienten nutzen zu einem Großteil IGeL-Leistungen und vertrauen vor allem dabei auf die Expertise und Beratung durch ihren Arzt. Das Misstrauen, welches gegen die Ärzten durch Portale wie dem “IGeL-Monitor”, in Patienten geschürt werden könnte, scheint sich nicht durchsetzen können. Dies begrüßen wir als Ärztliche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention sehr. Wir sind der Meinung, ein guter Arzt ist kein Quacksalber, sondern handelt im Sinne seiner Patienten. Bietet ein Arzt seinem Patienten eine Zusatzleistung an, so gehen wir davon aus, dass er dies in der Überzeugung tut, dass die Leistung für den individuellen Patienten geeignet ist und er diese mit gutem Gewissen bei ihm durchführen kann. Die Aufgabe eines jeden Arztes ist es, Schaden vom Patienten abzuwenden und nicht durch eine falsche Beratung weitere Schäden zu verursachen.

Laut der vorhandenen Umfrage haben 76% der Frauen und 74% der Männer bereits Zusatzleistungen in Anspruch genommen. Davon haben rund 50% sogar mehrmals von einer Leistung Gebrauch gemacht. Anzumerken ist, dass die Inanspruchnahme der Leistungen mit Erhöhung der Einkommensgrenze steigt.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/default.aspx?sid=878991&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20150211-_-IGeL

Um den zweiten Gesundheitsmarkt sowohl für Ärzte als auch für Patienten noch weiter zu optimieren hat die ÄGGP das Gesundheitsportal “free-med” entwickelt.