Mobile Health- Verbesserung der Arbeit mit Patienten


Die stetig voranschreitende Digitalisierung, ein großes Thema in der Gesundheitspolitik. Nach Erlass des E-Health-Gesetzes soll die Technologie Eingang in die moderne Medizin finden und durch verbesserte Kommunikation und Kooperation zwischen Ärzten und auch zwischen den unterschiedlichen Sektoren die Patientenversorgung verbessern. Auch zahlreiche Gesundheitsbezogene Anwendungen für das Smartphone oder das Tablet  werden schon von Millionen von Handy-Nutzern verwendet. Das ist eine durchaus positiv zu betrachtende Entwicklung.

In dem Artikel „Gesundheits-Apps sind nicht das Ende des Arztberufes“ (18.03.2016) berichtet Andreas Kindel in der Ärzte Zeitung über die Meinungen und Tendenzen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Experten forderten beim Saarländischen Fachärztetag, dass Ärzte die Potenziale der mobilen Gesundheitstechnologie stärker nutzen und weniger den Verlust der Kompetenzen fürchten sollten. Auch der Frankfurter Professor für Medizin- und Gesundheitswirtschaftsrecht, Hans- Hermann Dirksen, betonte: „Die Mediziner sollten den Mega-Trend hin zu “Mobile Health” als Chance sehen, ihre Arbeit mit den Patienten noch zu verbessern“ (10. Saarländischer Fachärztetag in Saarbrücken). Die Angst, dass Gesundheits-Apps die Ärzte abschaffen könnten, sei, laut Dirksen, unnötig.

Für viele Patienten wünschen bereits den Online-Kontakt zu Ärzten, um z.B. online Termine zu Buchen, aber auch Rezepte oder Befunde zu erhalten. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse wünschte vergangenes Jahr sogar jeder zweite Patient Online-Kontakt zu seinem Haus- oder seinem Facharzt.

So kommen die Ärzte um die Nutzung des Internets nicht mehr herum. “Der Trend zu ‚Mobile Health‘ im Gesundheitswesen ist unübersehbar”, so Dirksen.

 

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Weitere Informationen:

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