Online-Psychotherapie – Die Video-Sprechstunde in der Umsetzung


In dem Blog der Seite „DockCheckNews“ wurde bereits viel über das Thema der Internet-Psycotherapie und ihrer Zukunft diskutiert. In dem Artikel „Die Video-Sprechstunde wird endlich Realität!“ vom 29.01.2016 wird berichtet, inwiefern die Online-Sprechstunde durch das E-Health-Gesetz, welches im Januar diesen Jahres in Kraft getreten ist, greifbar und umsetzbar ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit beschreibt auf ihrer Seite zum E-Health-Gesetz: „Zur Förderung der Telemedizin, wird die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen ab April 2017 und die Online-Videosprechstunde ab Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen werden. Das wird Patienten die Kontaktauf­nahme mit dem Arzt deutlich erleichtern, gerade bei Nachsorge- und Kontrollterminen.“[1]

Auf Grundlage dessen ist zumindest eine selektive Durchführung von Online-Psychotherapie möglich, wovon vor allem „mobilitätseingeschränkte Patienten, die in einem psychotherapeutisch unterversorgten Gebiet wohnen und eine lange Anreise zum nächsten freien Psychotherapeuten hätten“[2] profitieren würden.

Die Krankenkasse AOK Nordost hat mit 16 Ärzten am Institut für Psychogene Erkrankungen ein Pilotprojekt gestartet, mit dem die neue Möglichkeit der Videosprechstunde erprobt werden soll.

 

Zum Originalartikel

 

 

Weitere Infos:

BMG: http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/e-health-gesetz/e-health.html

Pilotprojekt der AOK Nordost zur Videosprechstunde: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1454551

Institut für Psychogene Erkrankungen: https://www.aok.de/nordost/leistungen-service/centrum-fuer-gesundheit-institut-fuer-psychogene-erkrankungen-183260.php

 

[1] http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/e-health-gesetz/e-health.html, Abrufdatum: 04.02.2016

[2] http://news.doccheck.com/de/blog/post/3422-die-video-sprechstunde-wird-endlich-realitaet/, Abrufdatum: 04.02.2016