Steigende Sorge um die Gesundheit


Laut einer Studie der DAK aus dem Jahr 2014 steht die Angst an Krebs zu erkranken bei den Patienten an erster Stelle. Rund 2/3 der Deutschen fürchten sich vor einer Tumorerkrankung. Vor allem die mittelalte Bevölkerung zwischen dem 30. Bis 44. Lebensjahr liegt mit 76% in der Umfrage vorn. Dem folgt mit 49% dicht die Angst vor einer Demenzerkrankung sowie einen schlimmen Unfall zu erleben. Erstaunlicher Weise steht die Angst vor der Todesursache Nr.1, den Herz-Kreislauferkrankungen, wie z.B. der Schlaganfall oder ein Herzinfarkt nur an dritter Stelle. Bedauerlicher Weise nehmen derzeit nur 56 % der Befragten aktiv die Angebote zur Krebsvorsorge wahr. Es ist und bleibt eine große Herausforderung für alle Beteiligten im Gesundheitssystem, die Teilnahme an der Krebsvorsorge zu steigern.

Quelle: http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Angst_vor_Krankheiten-1523034.html

Stellungnahme der ÄGGP: Die Herausforderung, Patienten zu mehr Vorsorge zu bewegen, liegt vor allem in der Aufklärungs- und Informationsarbeit. Diese muss patientengerecht und möglichst in einem Umfeld stattfinden, welche es dem Patienten leicht macht, diese auch wahrzunehmen. Wir, die ÄGGP, stehen voll und ganz hinter Vorsorgeuntersuchungen, die sowohl dem Patienten, als auch dem gesamten Gesundheitssystem zugute kommen. Ein Patient, bei dem ein Tumorleiden in einem frühen Stadium (symptomlos) durch Vorsorge diagnostiziert wird, schenkt dem Patienten womöglich kostbares Leben und verursacht bezüglich der Therapie erheblich weniger Kosten als eine spät erkannte Erkrankung. Auch zusätzliche Angebote aus dem Katalog der IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen) sehen wir im Allgemeinen als höchst positiv an, auch wenn durchaus nicht jede Vorsorgeleistung für jeden Patienten geeignet oder sinnvoll ist.  Auf unserem Gesundheitsportal “free-med.net” werden Patienten genau zu dieser und weiteren Fragen aufgeklärt und sind damit gut beraten.