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Alle Frauen ,die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen,genießen während der Schwangerschaft und nach der Geburt einen besonderen Schutz. So steht es im MuSchG. .Deshalb gibt es neben der AU- Bescheinigung bei Erkrankung der Mutter allgemein oder durch die Schwangerschaft bedingt wie drohende Fehlgeburt ,vorzeitige Wehen, Zervixinsuffizienz , Gestose o.ä. das Beschäftigungsverbot.Man unterscheidet zwischen einem generellen und einem individuellen Beschäftigungsverbot.Das generelle Beschäftigungsverbot ist vom Arbeitgeber zu beachten.Er muss grundsätzlich eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen unter Umständen mit Hilfe des Betriebsarztes durchführen.Das individuelle Beschäftigungsverbot nach § 3 des MuSchG gilt für den Einzelfall. Hier heißt es :”Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden,soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist.Das ist eine klare Teilung der Verantwortung.Problematisiert wird diese Regelung dadurch,dass eine AU für die Beteiligten Nachteile bringt und das liegt an dem Aufwendungsausgleichsgesetz..Nach §1 dieses Gesetzes erstatten die die Krankenkassen auf Antrag den am Umlageverfahren beteiligten Arbeitgebern alle durch Beschäftigungsverbote werdender und stillender Mütter entstehenden Aufwendungen (Arbeitsentgeld und Sozialabgaben) sowie den den während der Schutzfrist zu zahlenden Zuschuss zum Mutterschaftsgeld..
Dadurch werden wir Ärzte immer wieder unter Druck gesetzt anstatt einer berechtigten AU das dann nicht gerechtfertigte Beschäftigungsverbot auszusprechen.Diese Praxis habe ich oft erlebt. Wie geht es Ihnen, wie gehen Sie damit um? Ich freue mich auf Ihre Beiträge.


Zweitmeinung oder Dr. Google ?

Ärzte sind schon seit längerer Zeit keine Halbgötter in weiß mehr, die den Patienten vorschreiben können, was am besten für sie ist. Im Wandel der modernen Zeit  hat sich  das “shared decision” Modell, vor allem bei jüngeren Patienten, bereits vollends etabliert. Dies bedeutet übersetzt, den Arzt um Rat zu fragen, […]


Digitale Medizin – Die Nachfrage ist groß

Wir zitieren einen Artikel der Ärztezeitung vom 27.01.2015 : Großes Potenzial für Patientenbindung Die Zahl digital affiner Patienten nimmt zu. Das bietet Arztpraxen Chancen für neue Patientenservices. MÜNCHEN. Arztpraxen und Kliniken, die in Zunkunft vermehrt auf Digital-Health-Angebote setzen, können damit besonders bei der wachsenden Anzahl digital affiner Patienten reüssieren. Das prognostiziert […]


Verantwortungsvoll – Viele Senioren wünschen eine Fahrtauglichkeitsprüfung

Die Angst des Führerscheinverlusts bei einer eigenverantwortlichen Fahrtauglichkeitsprüfung ist unbegründet! Es obliegt ausschließlich der Einschätzung des Patienten, mit den Testergebnissen verantwortungsvoll umzugehen. Die Fahrtauglichkeitsprüfung im Alter ist eine Selbstzahlerleistung (FGL), die nicht nur dem Eigenwohl, sondern allen Verkehrsteilnehmern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen kann! Oftmals unterscheiden sich das subjektive […]